Wie funktioniert das Internet?

Das Internet oder World Wide Web ist aus unserem tagtäglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Wir buchen unsere Reisen online, kaufen bei zalando.de und Co. Kleidung und erledigen unsere Bankgeschäfte mittlerweile ganz bequem im Online Banking Verfahren.

Dazu bietet das Internet vielfältige Möglichkeiten mit anderen Menschen in Kontakt zu bleiben. Hier spielen eMails aber auch soziale Netzwerke wie Facebook eine grosse Rolle.

Um den Gefahren des Internets aus dem Weg zu gehen, macht es jedoch Sinn in ganz groben Zügen und ohne große Technik-Kenntnisse zu verstehen, wie das Internet funktioniert und aufgebaut ist.

Denn wer sich auskennt, der hat bereits einen grossen Anteil dafür geleistet, in Zukunft bestens vor den Gefahren des Internets geschützt zu sein.

Was braucht man um ins Internet zu gehen?

Natürlich ein sog. internetfähiges Endgerät. Vor einigen Jahren war das lediglich der Computer. Heute sind sehr viele Dinge internetfähig. Die bekanntesten Vertreter sind sicherlich das Handy und Tablets, mit welchen man immer und überall auf die Informationen des Internets zugreifen kann.

Zudem brauchen sie einen sog. Router. Dieses kleine Kästchen befindet sich in der Nähe ihres Telefonanschlusses und ist gewissermaßen ihre Verbindung zur weiten Welt des Internets.

Ähnlich wie ein Flughafen, bringt sie der Router genau dorthin wo sie möchten. Mit dem kleinen Vorteil, dass es nicht stundenlang dauert, bis sie ihr Ziel erreicht haben, sondern innerhalb von wenigen Sekunden genau dort ankommen, wo sie hin möchten.

Nun ist im Normalfall weder ihr Computer, noch ihr Handy oder das Tablet direkt mit Kabel mit dem Router verbunden. Das ist auch nicht notwendig, da der Router Signale sendet und empfängt. Genauso wie alle anderen internetfähigen Endgeräte das auch machen. Somit ist eine Kommunikation zwischen den Geräten hergestellt. Diese Kommunikation ist das sog. WLAN.

Sind Router und Computer weit voneinander entfernt, kommt es zu Kommunikationsstörungen, das WLAN wird unterbrochen und es ist ihnen nicht mehr möglich im Internet zu surfen.

Natürlich kann es sein, dass Computer und der Router sehr nah zusammen stehen. Dann kann man diese auch mit einem Kabel verbinden. So ein Kabel nennt man ein LAN Kabel. 

Der Internetbrowser

An technischen Geräten reicht ein internetfähiges Endgerät wie ein Computer oder ein Handy und ein Router vollkommen aus, um im Internet das zu tun, was sie möchten.

Allerdings würde ihr Computer auf dem Bildschirm nur Zahlen und Zeichen anzeigen, wenn es nicht ein Programm gäbe, dass Internet auf ihrem Computer so aussehen lässt wie sie das gewohnt sind. Dieses Programm nennt man Internet-Browser oder nur Browser (gesprochen: Brauser).

Sicherlich der bekannteste Browser ist der Internet Explorer. Dieser ist von Microsoft und befindet sich bereits beim erstmaligen Starten auf ihrem Computer.

Indem sie das Zeichen für den Microsoft Explorer anklicken, öffnet sich eine Seite auf der sie die Internet-Adresse eingeben können, zu der sich möchten.

Neben dem Internet Explorer gibt es weitere Browser wie den Firefox von Mozilla, Safari von Apple oder den Google Chrome, um nur die bekanntesten und wichtigsten zu nennen. Ihrem Computer ist es egal, welchen dieser Browser sie benutzen. Alle funktionieren in etwa gleich und bringen sie beispielsweise durch die Eingabe von www.google.de in der Browserzeile auf die Startseite der bekanntesten Suchmaschine.

Der ganz kurze und leicht verständliche technische Aspekt

Wenn sie eine Internetadresse wie gerade eben www.google.de in die Browserzeile eingeben, dann sendet ihr Computer Signale an den Router und der raus ins Internet. Im Prinzip sagt der Router zum Internet „Hey schick mir mal die Seite www.google.de auf meinen Computer„. Das Internet sagt: „OK, bekommst du“ und sendet die Seite zurück an ihren Computer. Dazu muss aber ihr Computer es zulassen, dass jemand von der weiten Welt des Internets herein will. 

Ähnlich wie bei einem Haus, gibt es also auch auf ihrem Computer ein Tür, durch die die gewünschten Informationen kommen können. Genau diesen Umstand nutzen jedoch auch Betrüger und Hacker aus und versuchen in ihr System oder ihren Computer durch diese offene Tür einzudringen.

Aus diesem Grund ist es zwingend erforderlich, dass sie eine gute Antivirensoftware verwenden. Diese funktioniert ähnlich wie ein Türsteher und lässt nur die Dinge auf ihren Computer, die auch nett und freundlich sind und ihnen keinen Schaden zufügen wollen. 

In diesem Zusammenhang haben sie möglicherweise auch schon einmal den Begriff Firewall (auf deutsch: Feuerwand) gehört. Eine Firewall ist automatisch auf ihrem Computer installiert und bewirkt nichts anderes, wie ein Antivirenschutz. Schädlinge und Eindringlinge kommen nicht durch die Firewall und werden vorher abgewiesen.

Wo finde ich denn das Internet?

Einen einzigen Ort, an dem das Internet alle Informationen gespeichert hat gibt es nicht. Jeder Mensch, der eine Internetseite erstellt hat (so wie ich diese Webseite), hat diese in einem Programm geschrieben. Dieses Programm wurde abgespeichert und bei einem Anbieter von sog. Webspace (auf deutsch: Platz im Netz) abgelegt. In meinem Fall ist das der bekannte Anbieter 1&1

Bei 1&1 hat man das Programm für diese Webseite auf einem sehr schnellen und sehr leistungsfähigem Computer abgespeichert. Zusammen mit tausenden von Internetseiten anderer Menschen. Ich kann jederzeit darauf zugreifen und meine Webseite verändern, neu gestalten oder sogar löschen. 

Wenn sie nun www.internetgefahren.net in ihre Browserzeile eingeben, dann steckt dahinter eine verschlüsselte Nummer wie beispielsweise 172.451.45.170. Das ist gewissermaßen die Anschrift meiner Seite im Internet und ihr Computer weiß wo er hin muss.

Vergleichbar ist das mit einem eingebauten Navigationsgerät in ihrem Auto. Wenn sie hier die Adresse Berliner Str. 45 in München eingeben, dann werden sie die Adresse finden. 

Fazit:

Das Internet ist eine leicht verständliche und einfache Sache. Allerdings ist es wichtig, dass sie das Grundprinzip Internet verstehen, wie ich es in diesem Bericht erklärt habe. Das veranschaulicht auch, warum ein beispielsweise ein Antivirenschutz wichtig und notwendig ist.

Leider gibt es im Internet weitere Gefahren. Ähnlich wie beim Autofahren kann man überall einen Fehler machen, der zu einem leichten Auffahrunfall oder auch zu einem schweren Verkehrsunfall führt. Ich erkläre ihnen das Internet und die Gefahren des Internets auf eine leicht verständliche Weise, damit sie bestens geschützt sind vor Computerviren und anderem Schaden.

Haben sie gezielt eine Frage zum Thema Gefahren des Internets? Gerne können sie sich per eMail (info@internetgefahren.net) an mich wenden. Ich beantworte ihre Fragen innerhalb weniger Stunden.

 

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