Ratgeber: so erkennen Sie Fake-Shops

So erkennen Sie zukünftig Fakeshops

Fake-Shops haben sich zu einer echten Plage im Internet entwickelt. Ich zeige Ihnen, wie Sie Fake-Shops enttarnen und nicht auf die Betrüger hereinfallen.

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Im Internet einkaufen, oder Onlineshopping ist bequem und oftmals sehr einfach. Allerdings hat Online-Shopping einen sehr grossen Nachteil: die Gefahr Opfer eines Betruges zu werden, ist um ein Vielfaches höher, wie das an einer Ladentheke im „echten Leben“ der Fall ist.

Die gute Nachricht: wer sich informiert, verringert das Risiko Betrugsopfer zu werden oder einem Fakeshop auf den Leim zu gehen.

Mit diesem Ratgeber für sicheres Onlineshopping möchte ich Sie darüber informieren, wie der Einkauf im Internet für sie zukünftig reibungslos verläuft und Sie Fakeshops sicher und schnell enttarnen.

Holen Sie sich Informationen über den Onlineshop

Wenn Sie nicht bei einem grossen Onlineshop wie Amazon, Zalando, Tchibo, MediaMarkt oder Saturn einkaufen, dann sollten Sie sich in jedem Fall vorab umfassend über den Shop informieren.

Erste Anlaufstelle ist natürlich das Impressum. Welcher Name ist hier angegeben und wie sind die Kontaktmöglichkeiten? Sofern kein telefonischer Kontakt möglich ist, kann das ein erstes Anzeichen dafür sein, dass hier etwas nicht stimmen könnte.

Seit wann besteht der Online-Shop bzw. der Domainname? Diese Info erhalten Sie beispielsweise über die Webseiten www.denic.de oder www.whois.com.

Gibt es den Shop erst seit kurzer Zeit, dann sollten Sie vorsichtig sein.

Die Way-Back-Machine (www.web.archive.org) zeichnet Webseiten auf und fertigt immer wieder Screenshots. Wenn eine Seite bereits seit längerer Zeit besteht, gibt es hier entsprechende Aufzeichnungen / Screenshots.

Wichtigster Punkt ist jedoch die Recherche im Internet. Haben bereits andere Käufer negative Erfahrungen gemacht und in einschlägigen Foren darüber berichtet? Wenn ja, dann sollten Sie die Finger von dem Shop lassen.

Welche Bezahlmöglichkeiten bieten Fakeshops an?

Eine ganz wichtige Frage im Zusammenhang mit möglicherweise betrügerischen Online-Shops und Fake-Shops sind die Bezahlmöglichkeiten.

Die allermeisten seriösen Online-Shops akzeptieren die Bezahlung mit PayPal. Gerade hier wird ein Käuferschutz angeboten.

Sofern lediglich Vorauskasse angeboten wird, ist Alarmstufe rot. Wer jetzt noch bestellt, der hat nur wenig Chancen an sein Geld zu kommen, wenn die Überweisung getätigt wurde.

Wie es dennoch möglich sein könnte, Geld zurückzuholen haben ich in meinem Bericht zum Thema "Was tun, wenn ich bereits Geld an einen Fakeshop gezahlt habe?" zusammengefasst.

Achtung bei extrem günstigen Angeboten

Conad-sc.de
Ein Preisnachlass von 3.000 Euro? Hier kann etwas nicht stimmen....

Natürlich gibt es im Internet immer wieder Schnäppchen. Wenn die Preise jedoch zu schön sind, um wahr zu sein, dann könnte auch Betrug und Abzocke dahinter stecken.

Fake-Shops sind darauf angewiesen, dass sie auch gefunden werden. Das erreichen die Betrüger damit, indem sie sehr günstige Produkte in Preissuchmaschinen anmelden oder auch Werbung über Google schalten.

Welche Fakeshops gibt es zur Zeit?

Es entstehen jeden Tag neue Fakeshops. Aus diesem Grund ist es unmöglich, alle Fakeshops aufzulisten.

Ich stelle immer wieder aktuelle Shops vor und nehme einige der betrügerischen Seiten in einen Liste auf. 

Diese Liste mit aktuellen Fakeshops finden Sie HIER.

 

Was tun wenn ich Opfer eines Fakeshops wurde?

In einem ersten Schritt ist es ratsam eine Rückbuchung des überwiesenen Betrags bei Ihrer Bank oder Sparkasse anzufragen.

Das Geld kann zwar so noch nicht zurückgeholt werden, allerdings melden Sie Ansprüche bei der Bank an, die kontoführendes Institut des Betrügers ist. Zudem wird diese Bank darüber informiert, dass es im eigenen Bestand ein Konto gibt, auf welchem betrügerisch erlangte Gelder eingehen.

Je mehr Menschen eine derartige Rückbuchung anfragen, desto schneller wird das betroffene Bankkonto des Fake-Shops gesperrt und Geld wird gesichert.

In einem zweiten Schritt macht es sicherlich Sinn den Fake-Shop bei einer für Sie zuständigen Polizeidienststelle zu melden. Auch wenn die Chancen auf eine Täterermittlung recht gering sind, so ist es in jedem Fall besser den Fall bei der Polizei zu melden, als nichts zu tun.