Beim Autokauf betrogen

Betrug beim Autokauf

Alles hätte so schön sein können für Norbert W. Er hatte seinen Traumwagen bei mobile.de entdeckt. Einen 3 Jahre alten Audi mit einer Luxus-Ausstattung, die das Herz des 44-jährigen Heizungsbauer höher schlagen ließ. Zu schön um wahr zu sein? Leider ja, denn der Mann stand am Ende ohne Auto da und hatte sogar einen Verlust von 900 Euro zu beklagen. 

Autos werden mittlerweile oftmals im Internet verkauft. Das haben auch Betrüger herausgefunden und nutzen seriöse Plattformen wie mobile.de und autoscout24.de, für ihre betrügerischen Angebote. 

Wie im Fall von Norbert W. haben die Abzocker dabei leichtes Spiel. Sie klauen Fotos von anderen Anzeigen und erstellen eine eigene Annonce. Meist werden die Fahrzeuge dann deutlich unter Preis angeboten, um möglichst viele Interessanten anzulocken.

Bei betrügerischen Anzeigen steht das Fahrzeug angeblich im Ausland

Wurde das vermeintliche Opfer auf die Verkaufsanzeige aufmerksam und kontaktiert den Betrüger mittels Mail, kommt oftmals die gleiche Geschichte: das Auto ist bestens in Schuss, super ausgestattet und hat keine Mängel. Einziger Nachteil ist die Tatsache, dass das Auto angeblich im Ausland steht und der Besitzer es jetzt verkaufen will. 

Um es dem Interessent so einfach wie möglich zu machen, gibt der Betrüger vor, den Transport nach Deutschland zu organisieren. Aus diesem Grund erhält der Käufer eine Bestätigungsmail des Transportunternehmens und bekommt zudem den Lieferzeitpunkt genannt. Natürlich wird das Auto angeblich direkt vor die Haustür des Käufers geliefert.

Dabei geht der neue Autobesitzer scheinbar kein Risiko ein, denn das Fahrzeug muss erst bei Übergabe an den Spediteur bezahlt werden. Lediglich die Transportkosten müssen vorab bezahlt werden. In den meisten Fällen handelt es sich hier um Beträge zwischen 500 bis 2000 Euro. 

Zahlen Sie beim Autokauf nie mittels Vorauskasse

Natürlich hatte auch Norbert W. Bauchschmerzen, als er 900 Euro an eine Person in England mittels Bezahldienst Western Union überwiesen hat. Allerdings freute er sich auch auf das neue Auto, welches er deutlich unter Preis erworben hatte. Zudem recherchierte er im Internet nach der Transportfirma und fand eine gute gemachte und seriöse Internetseite eines internationalen Transportunternehmens. 

Was der Heizungsbauer zu diesem Zeitpunkt nicht wusste: die Betrüger hatten auch die Bestätigungsmail der Spedition gefälscht und so beim 44-jährigen den Eindruck erweckt, die Mail käme tatsächlich von diesem Transportunternehmen.

Nachdem Norbert W. sein Auto zum angegebenen Lieferzeitpunkt nicht erhalten hatte, wandte er sich zunächst per Mail an den Verkäufer. Diesen konnte er nicht erreichen. Bei der angeblichen Transportfirma wurde ihm im Anschluss mitgeteilt, dass man von dem angegeben Auftrag nichts weiß. Auch die übersandte Tracking-Nummer stimmte nicht. Erst dann wusste der Mann, dass er Betrügern aufgesessen ist. 

Das sollten Sie beim Autokauf im Internet beachten:

  • Überweisen Sie zu keinem Zeitpunkt Geld für ein Auto oder Motorrad, welches Sie nur von Bildern aus dem Internet kennen.
  • Zahlen Sie das Auto nicht mittels Bezahldienste wie Western Union oder Moneygram
  • Kaufen Sie nur ein Fahrzeug, welches Sie auch selbst vor Ort ansehen und überprüfen können.
  • Insbesondere die Kombination von extrem günstigen Preis und der Forderung nach einer Vorabzahlung stellt aus meiner Sicht eine große Gefahr des Betrugs beim Autokauf dar.

 

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neue Amazon Phishing Mail

Phishing Mails, welche den Eindruck erwecken, als wären sie vom Online Versandhändler Amazon überziehen derzeit das Netz. Kaum ein Tag vergeht, an welchem nicht eine neue Version einer Amazon Phishing Mail in den Briefkästen etlicher Internet-Nutzer landet. Hier nun die neue Version, die sich zumindest von der grafischen Gestaltung etwas von anderen Amazon Phishing Mails unterscheidet.

Wie sieht die neue Amazon Phishing Mail aus?

Amazon Phishing MailLeider liegt mir die Nachricht bislang nicht in einer besseren Auflösung vor. Allerdings ist schon zu erkennen, dass die Betrüger nun versuchen über eine Bestellbestätigung den Eindruck erwecken möchten, dass etwas mit dem Amazon Konto nicht stimmen könnte.

Die Betrüger geben an, dass eine unautorisierte Bestellung aus dem Benutzerkonto des Mailempfängers getätigt wurde. Aus diesem Grund wurde das Konto sicherheitshalber und temporär blockiert.

Damit das Konto wieder entsperrt werden kann, muss eine Verifizierung durchgeführt werden, welche man über den Klick auf einen entsprechenden Button starten kann.

Anders wie bei bisherigen Phishing Mails geht man im ersten Moment tatsächlich davon aus, dass hier eine betrügerische Bestellung stattgefunden hat und ist verunsichert. 

Was passiert, wenn man auf den Button „Verifizierung starten“ klickt?

Wie bei allen anderen Phishing Mails, welche vorgeben von Amazon zu sein, werden Sie auf eine Login-Seite weitergeleitet, welche wieder so aussieht, als wäre es die original Amazon-Login-Seite. 

Wer hier seine Anmeldedaten eingibt ist schon in die Falle getappt und hat seine persönlichen Daten samt Passwort an die Betrüger gesendet.

Wie kann man die Phishing Mail erkennen?

 

  • Anrede „Guten Tag“ ist die typisch Anrede in Phishing Mails
  • keine persönliche Anrede
  • Rechtschreibfehler „unauthorisierte“ Bestellung
  • Bestellung 17.09.2017 und Lieferung 05.10. oder 06.10. ist untypisch für Amazon, da im Regelfall innerhalb von 2-3 Tagen geliefert wird
  • Aufbau von Druck „es wurde eine unautorisierte Bestellung erkannt“
  • Drohung mit Kontosperrung

Wie soll man reagieren, wenn man bereits auf eine Phishing Mail hereingefallen ist?

Melden Sie sich direkt unter www.amazon.de an und ändern Sie Ihr Passwort. Verändern Sie bei der Gelegenheit auch alle anderen Passwörter, die Sie beispielsweise bei Paypal oder Ebay verwenden. 

Weiterhin sollten Sie telefonisch Kontakt zu Amazon aufnehmen und den Vorfall hier melden. 

So vermeiden Sie Abzocke und Betrug durch Phishing-Mails:

1. Achten Sie auf die Rechtschreibung

Die Täter haben sich zwar deutlich verbessert und Rechtschreibfehler kommen nicht mehr so häufig vor, dennoch sind in den allermeisten Phishing Mails kleine Fehler zu entdecken.

2. Anrede

„Guten Tag“ hat sich mittlerweile zur beliebtesten Anrede unter Betrügern entwickelt. Von einer echten Amazon Mail erwarte ich, dass ich mit meinem Namen angesprochen werden. Bei Phishing Mails werden Sie oftmals unpersönlich oder schlichtweg falsch angesprochen. 

3. Androhung einer Sperre / Deaktivierung

Auch der Aufbau von Druck und die Ankündigung einer Sperrung bzw. Deaktivierung ist ein typisches Element einer Phishing Mail. Sofern entsprechende Hinweise enthalten sind, können Sie fast sicher davon ausgehen, dass es sich um eine Phishing Mail handelt. 

4. Eingabe persönlicher Daten
Sie werden zur Eingaben persönlicher Daten wie Namen und Anschrift aber auch Kontonummer, PIN oder Kreditkartendaten aufgefordert? Dies würde Amazon nicht von Ihnen verlangen. 

5. Anhänge öffnen
Wenn Sie nicht auf eine gefälschte Webseite weitergeleitet werden, dann hängt an Ihrer Mail meistens ein Anhang.

Oftmals eine ZIP-Datei, ein Word-oder auch ein PDF-Dokument. Alarmstufe Rot: in diesen Anhängen können sich gefährliche Computerviren, Trojaner oder andere Schadsoftware verstecken. Öffnen Sie keinesfalls diese Anhänge, auch dann nicht, wenn Sie neugierig sind.

6. Links innerhalb der eMail
Klicken Sie nie auf Links innerhalb einer eMail. Wenn Sie eine eMail erhalten, welche bei Ihnen den Eindruck erweckt, als wäre Sie von Amazon, dann können Sie sich auch direkt bei Amazon einloggen und hier nachsehen, ob es tatsächlich ein Problem mit Ihrem Konto gibt.

Haben Sie noch Fragen?
Gerne können Sie sich per Mail an mich wenden.
Ich helfe Ihnen so schnell wie möglich weiter.
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Telefon Abzocke mittel Ping Calls

Anruf Ausland

Hatten Sie auch in letzter Zeit einen Anruf in Abwesenheit auf Ihrem Handy und die Anrufernummer kam aus dem Ausland? In den letzten Wochen haben etliche Menschen deutschlandweit Anrufe aus dem Ausland erhalten. Was dahinter steckt, erkläre ich Ihnen in folgendem Bericht.

Ping Calls verursachen hohe Telefonkosten

Betrüger machen es sich ganz einfach: sie rufe kurz bei Ihnen an und lassen es maximal 2 mal klingeln. Dann ist der Ping Call auch schon wieder beendet. 

Nun hoffen die Abzocker darauf, dass die angezeigte Rufnummer zurückgerufen wird. Das kann allerdings richtig teuer werden, denn die Kosten hierfür betragen nicht selten mehrere Euro pro Minute.

In vielen Fällen handelt es sich um Mehrwertnummern aus Tunesien oder Burundi. Aber auch Rufnummern von den Seychellen sind bereits negativ aufgefallen. 

Wer oder was steckt hinter der Abzocke mit Ping Calls?

Natürlich sitzt am anderen Ende der Leitung kein Mensch, der mühevoll jede Nummer einzeln anwählt. Vielmehr nutzen die Abzocker Computerprogramme, welche Telefonnummern nach dem Zufallsprinzip anrufen. 

Die eigentlichen Hintermänner der Taten sind noch nicht bekannt. Dazu ist die Masche zu neu. Zudem steht die Polizei insbesondere bei Ermittlungen im Ausland vor großen Problemen und hat massive Schwierigkeiten die Betrüger ausfindig zu machen. 

Manche Betrogene haben Glück und müssen nicht bezahlen

Wenn Sie die Nummer zurückgerufen haben, dann könnten Sie durchaus Glück haben und nicht bezahlen müssen. 

Wenn die Bundesnetzagentur die Rufnummer aus dem Ausland schon kennt, dann könnte es sein, dass sie dem jeweiligen Telefonanbieter schon verboten hat, diese Anrufe über die Telefonrechnung der Opfer abzurechnen. 

Eine Auflistung der bereits bekannten Rufnummern finden Sie auf der Webseite der Netzagentur. Hier können Sie auch neue Abzock Rufnummern melden. Hierzu bietet die Bundesnetzagentur  ein eigenes Formular auf deren Homepage an. 

 

 

 

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Gefälschte Youporn.com Abmahnungen machen die Runde

Abmahnung Redtube

Da scheinen die Betrüger sich die Abmahnwelle aus dem Jahr 2013 zu Nutze zu machen. Damals erhielten 10.000 Nutzer des Erotikportals redtube.com eine Abmahnung weil sie Filme auf der Pornoseite angeschaut haben sollen. Nun schwappt die Abmahnwelle wieder über Deutschland. Allerdings steckt hier ein astreiner Betrugsversuch dahinter.

Das ist passiert:

Eine eMail, welche vorgibt entweder von der Rechtsanwaltskanzlei Auer Witte Thiel oder dem Berliner Anwalt Jacob Metzler verschickt worden zu sein, landete in der letzten Zeit im virtuellen Briefkasten etlicher Internetnutzer. Mit der Nachricht wurde behauptet, dass 207 Euro für die Nutzung des Erotikportals Youporn.com zu zahlen sind. Eine glatte Lüge, den die Münchner Kanzlei Auer Witte Thiel und auch der Rechtsanwalt Jacob Metzler haben bereits bestätigt, dass lediglich deren Namen missbraucht wurde.

Der Verfasser der Mail gibt weiterhin aus, dass er die Wondo GmbH & Co. KG aus Hamburg und deren Rechte vertritt. 

Eine andere Rechtsanwaltskanzlei hat sich der Sache ebenfalls bereits angenommen. So berichtet die bekannte Anwaltskanzlei Wilde Beuger Solmecke über die eMail-Abzocke und empfiehlt kühlen Kopf zu bewahren und nicht keine Zahlungen vorzunehmen. 

Der Mailtext im Original:

Betreff: Aktenzeichen: 10316002088
Antwort an: <rechtsanwaltskanzlei@auerwittethiel.de>

Sehr geehrter Herr xy,

wir zeigen Ihnen an, dass wir die Firma Wondo GmbH & Co. KG., Stadthausbrücke 1 – 3, 20355 Hamburg, anwaltlich vertreten. Sie haben das Onlineangebot youporn.com in Anspruch genommen.

Trotz Fälligkeit haben Sie leider bislang die geschuldete Vergütung in Höhe von EUR 99,60 zzgl. Mahngebühr, Bankspesen i.H.v. EUR 48,00 nicht bezahlt.

Wir bitten Sie daher, diesen Betrag sowie die bei uns angefallenen gesetzlichen Anwaltsgebühren in Höhe von EUR 59,40, insgesamt also EUR 207,00 bis zum 20.08.2017 zu überweisen.

Nach Zahlungseingang werden wir die Angelegenheit abschließen und die Akte zur Ablage bringen.

Hier noch einmal zusammengefasst alle für die Bezahlung relevanten Daten:

Kontoinhaber: Auer Witte Thiel
Bankinstitut: Commerzbank
IBAN : DE58 1204 0000 0066 3385 00
BIC: COBADEFFXXX

Betrag: EUR 207,00
Betreff: 10316002088

Mit freundlichen Grüßen
Auer Witte Thiel
Rechtsanwälte
Bayerstraße 27
D-80335 München
Mail: inkasso@auerwittethiel.de

Was ist zu tun, wenn sie bereits gezahlt haben?

Das es sich hierbei um Abmahnungen ohne Rechtsgrundlage und somit einen Betrugsversuch handelt, liegt auf der Hand. Aus diesem Grund rate ich von einer Zahlung ab. Wenn sie jedoch bereits gezahlt haben, dann sollten sie umgehend versuchen den Betrag über ihre Bank zurückbuchen zu lassen. Das ist möglich, wenn sie sehr schnell sind. Zudem macht eine Anzeige bei ihrer zuständigen Polizeidienststelle durchaus Sinn. 

Mein Fazit:

Abmahnungen sind nichts Neues. Auch nicht die Tatsache, dass Betrüger diesen Umstand ausnutzen und gefälschte Abmahnungen ohne Rechtsgrundlage versenden. 

Oftmals werden diese Abmahnungen per Mail verschickt, was ein erstes Anzeichen dafür sein kann, dass es sich um eine Fake-Abmahnung handelt. 

Sofern sie eine Abmahnung erhalten, so sollten sie in einem ersten Schritt keinesfalls zahlen, sondern zunächst im Internet recherchieren, ob es Einträge gibt, welche auf eine Abzocke im Internet hindeuten. 

Zudem können sie sich direkt an die absendende Rechtsanwaltskanzlei wenden. Informieren sie sich über eine Google Recherche über die Kontaktdaten und verwenden sie nicht die in der eMail verwendeten Telefonnummern bzw. Mail-Adressen. 

Haben sie noch Fragen zum Thema Abzocke durch Abmahnung? Oder andere Fragen zum Thema Gefahren im Internet? Gerne berate ich sie kostenlos und unverbindlich. Schicken sie mir einfach eine eMail an die Adresse info@internetgefahren.net und ich antworte ihnen innerhalb von wenigen Stunden. 

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Microsoft Support Betrug – die neue Version

Microsoft Support Betrug

Leider werden auch Internetkriminelle immer erfinderischer und verändern ihr Vorgehen. So wurde der sog. „Microsoft Support Betrug“ modifiziert. Mittlerweile rufen die Betrüger nicht mehr wahllos bei potentiellen Opfern an, sondern lassen einen Warnhinweis auf dem Computer erscheinen, der vor einer konkreten Gefährdung des eigenen PC´s warnt.

Dieser Warnhinweis mit einer Telefonnummer einer angeblichen Microsoft Hotline erscheint plötzlich während der Nutzer im Internet surft. Meist gelingt es den Tätern durch eine infizierte Webseite die Schadsoftware auf den Computer zu bringen, welche dann im zweiten Schritt diese falsche Warnmeldung hervorruft.

Wie gehen die Abzocker weiter vor?

Wie beim klassischen Microsoft Support Betrug auch, soll ein telefonischer Kontakt zwischen dem Täter und dem Opfer hergestellt werden. In dieser neuen Form des Support Betrugs haben es die Internetkriminellen jedoch deutlich einfacher, da sie einen Anruf durch die Opfer provozieren.

Am anderen Ende meldet sich eine Person, welche sich als Mitarbeiter der Firma Microsoft ausgibt. Eine glatte Lüge, was aber das Opfer in diesem Moment nicht erkennen kann. Durch geschicktes Social Engineering und Anleitung gelingt es den Betrügern ihr Opfer davon zu überzeugen, dass sie eine Fernwartungs-Software wie den TeamViewer auf den Computer laden müssen. 

Ist dieser Schritt erst gemacht, haben die Abzocker leichtes Spiel, denn jetzt können sie über die Fernwartungs-Software auf den Computer ihres Opfers zugreifen, hier Daten auslesen oder sonstige Dinge durchführen. 

Damit die Geschichte auch möglichst glaubwürdig ist, werden zusätzliche Fehlermeldungen eingeblendet, die aber natürlich frei erfunden sind.

Die Betrüger geben sich jedoch nicht damit zufrieden auf den Computer zugreifen und Daten  auslesen zu können, sondern lassen sich auch noch dafür bezahlen.

Entweder soll das Opfer den Rechnungsbetrag im Online Banking Verfahren oder via Kreditkarte bezahlen. Ein weiterer fataler Fehler, denn so gelangen die Kriminelle auch noch an ihre sensiblen Bankdaten. 

Wie kann man Microsoft Support Betrug erkennen?

Es ist eigentlich sehr leicht, nicht Opfer des Microsoft Support Betrugs zu werden. Microsoft hat nämlich längst reagiert und bekannt gegeben, dass er derartige Anrufe und Fehlermeldungen nicht gibt.

Sofern also eine entsprechende Mitteilung kommt, ist diese gefälscht.

Was ist zu tun, wenn du bereits Opfer wurdest?

Die Fehlermeldung, welche angeblich von Microsoft stammt, wurde bereits auf Ihrem Computer angezeigt? Dann untersuchen Sie Ihren  Computer am besten mit einer aktuellen Antivirensoftware, denn es befindet sich mit ziemlicher Sicherheit Schadsoftware auf Ihrem Computer, welche die Fehlermeldung ausgelöst hat. 

Haben Sie bereits den TeamViewer oder ein ähnliches Programm auf deinem Computer installiert, welches einen Fernzugriff ermöglicht? Dann löschen Sie umgehnd diese Programm. Sie könne es ganz einfach im Ordner „Downloads“ finden und hier entfernen. 

Wenn Sie Geld überwiesen oder Ihre Kreditkartendaten an den angeblichen Support übermittelt haben, dann sollten Sie sofort Ihre Bank informieren und eine Rückbuchung anfragen bzw. die Sperrung. 

Hilfreich kann auch eine Anzeige bei deiner örtlich zuständigen Polizeidienststelle sein. Hier erhalten Sie möglicherweise zusätzlich Informationen, was Sie machen können, wenn Sie von dieser Form des Microsoft Support Betrugs betroffen bist. 

Mein Tipp:

Der sogenannte Microsoft Support Betrug geistert seit einigen Jahren durch unser Land. Zunächst in der Form, dass wahllos Menschen von angeblichen Microsoft Mitarbeitern angerufen wurden. Jetzt hat sich das Tätervorgehen leicht verändert. Dies wird auch weiterhin der Fall sein.

Sie sollten in jedem Fall wissen, dass es vorkommen kann, dass auch Sie angerufen werden oder diese Fehlermeldung bei Ihnen angezeigt wird. In jedem Fall sollten Sie sofort auflegen oder erst gar nicht anrufen.

Haben Sie noch Fragen zum Thema Microsoft Support Betrug? Gerne können Sie sich an mich wenden. Schreiben Sie mir einfach eine eMail an die Adresse info@internetgefahren.net und ich antworte innerhalb weniger Stunden. 

 

 

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Romance Scam: Der angebliche US Soldat, der nur ein Betrüger war

Romance Scam

Leider ist es wieder passiert: eine Frau aus Bayern hat rund 20.000 Euro an einen angeblichen US Soldat bezahlt, den sie zuvor über eine Online Singlebörsen kennen gelernt hat. Leider kommt der sog. Romance Scam viel häufiger vor, als man meinen könnte und leider werden oftmals noch viel höhere Beträge bezahlt.

So funktioniert Romance Scam

Die Geschichte ist immer gleich. Frauen (aber natürlich auch Männer) melden sich auf einer Datingseite im Internet an und suchen nach der grossen Liebe. Bald meldet sich das scheinbar passende Gegenüber. Ein Mann, der vorgibt US Soldat im Auslandseinsatz zu sein. Wahlweise gibt es auch die Geschichte vom reichen Unternehmer, Rechtsanwalt oder Notar. 

Natürlich sind die Abzocker beim Romance Scam flexibel und halten auch für männliche Singles den passenden Deckel parat. Wunderschöne russische Frauen aus angeblich guten Hause sind hier die Lockvögel.

Nach einer gewissen Zeit und einigen Mails und manchmal sogar Telefonaten, welche meist in sehr schlechtem Englisch gehalten werden hat das Social Engineering bestens funktioniert und die Opfer werden mit Geldforderungen konfrontiert.

Anfangs meist kleinere Beträge wobei die Scammer ihre Opfer mit netten und blumigen Wörtern um den Finger wickeln und so erreichen, dass Zahlungen getätigt werden.

Das Ende vom Lied ist schnell erzählt. Die Bitten nach immer mehr Geld werden immer häufiger und intensiver. Natürlich zählt dies auch für die beschriebenen Geschichten. Da oftmals längst ein Vertrauensverhältnis entstanden ist, sieht sich das Opfer auch in gewisser Weise in der Pflicht und überweist. Dabei gab es bereits Schäden im sechsstelligen Bereich!!

Wie kann man Romance Scam oder Love Scam erkennen?

Eigentlich ganz einfach, da die Täter immer gleich vorgehen.

Zunächst wird das Opfer mit einer haarsträubenden Geschichte konfrontiert. Wie im hier vorliegenden Fall ist es meist ein angeblicher hochrangiger US Soldat, welcher Dokumente oder sonstige Dinge aus dem Einsatzgebiet schaffen muss und dazu die (finanzielle) Hilfe der Frau braucht.

Bei Männern stellt es sich so dar, dass eine sehr attraktive Frau, welche angeblich aus Russland stammt vorübergehend in eine Notsituation gekommen ist und deswegen Geld beispielsweise für die ärztliche Behandlung eines Familienmitgliedes benötigt.

Die Täter schreiben meist in sehr schlechtem Deutsch, welches eindeutig mittels Übersetzungsprogrammen wie sie beispielsweise von Google angeboten werden übersetzt wurden.

Zudem kommt es immer zu einer Geldforderung. Manchmal nur kleinere Beträge, welche dann mittels Bezahldienst Western Union bezahlt werden müssen. Somit stellen die Scammer sicher, dass sie nicht ermittelbar sind und das Geld möglichst schnell an sie gesandt wird.

Was kann man tun, um nicht Opfer von Romance Scam zu werden?

Einfach das Gehirn einschalten. Warum sollte ein angeblicher US Soldat eine Frau aus Deutschland kontaktieren und warum sollte eine bildhübsche Frau unter 30 Jahren eine 20 Jahre älteren Mann aus Deutschland kontaktieren? 

Spätestens wenn eine Geldforderung kommt, ist klar, dass es sich um Romance Scam oder Love Scam handelt. Dann muss der Kontakt abgebrochen werden.

Was soll ich machen wenn ich betrogen wurde und bereits gezahlt habe?

Leider ist es sehr wahrscheinlich, dass das bezahlte Geld nicht wieder zurückgeholt werden kann. In jedem Fall sollte der Vorgang bei der örtlichen Polizeidienststelle angezeigt werden. 

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob es sich um Romance Scam handelt oder nicht, können Sie sic gerne mit mir in Verbindung setzen.

Ich beschäftige mich seit Jahren auch auf meiner Internetseite www.weedate.de mit dem Thema Romance Scam und Betrug bei der Partnersuche. Ich kann Ihnen somit sehr einfach und sehr schnell sagen, ob ein Betrüger versucht an Ihr Geld zu kommen. Schreiben Sie einfach an: info@internetgefahren.net

 

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Social Engineering ist die größte Gefahr

Social Engineering

Haben Sie schon einmal etwas von Social Engineering gehört? Nein? Dann sollten Sie sich meinen folgenden Bericht durchlesen, denn Social Engineering wird immer mehr zum Problem und sorgt nicht nur bei Firmen, sondern auch Privatpersonen mitunter zu einem beträchtlichen Schaden.

Was ist Social Engineering?

Wer wissen will, wo die Gefahren des Social Engineering liegen, der muss zunächst wissen, um was es hier geht.

Wikipedia beschreibt Social Engineering als „zwischenmenschliche Beeinflussungen mit dem Ziel, bei Personen bestimmte Verhaltensweisen hervorzurufen, sie zum Beispiel zur Preisgabe von vertraulichen Informationen, zum Kauf eines Produktes oder zur Freigabe von Finanzmitteln zu bewegen. Social Engineers spionieren das persönliche Umfeld ihres Opfers aus, täuschen Identitäten vor oder nutzen Verhaltensweisen wie Autoritätshörigkeit aus, um geheime Informationen oder unbezahlte Dienstleistungen zu erlangen“.

Der Ablauf ist dabei immer gleich. Durch unterschiedliche Herangehensweisen versucht der Betrüger das Vertrauen einer bestimmten Person zu erhalten. Im Zuge dieses „Vertrauensverhältnis“ werden dann sensible Daten aber auch Bildmaterial preisgegeben. 

Dabei gibt sich der Täter als eine Person aus, die er nicht ist. Das kann eine fremde oder auch eine bekannte Person sein, wenn der Betrüger zuvor im Onlinebereich die Identität dieser Person übernommen hat. 

Derzeit kommt Social Engineering im Privatbereich häufig über Facebook vor. Aber auch die Abzocke mittels CEO-Fraud, als dem Vortäuschen, dass eine Nachricht vom Chef kommt, sind klassische Social Engineering Vorgänge.

Warum ist Social Engineering so gefährlich?

Für viele Menschen ist der Kontakt insbesondere über soziale Netzwerke sehr wichtig. Der persönliche Kontakt bleibt dabei auf der Strecke. Genau das nutzen die Täter aus und erfinden Personen, welche es gar nicht gibt, oder übernehmen die Identität von Opfern um so noch besser täuschen zu können.

Erstaunlicherweise gelingt es den Betrügern in vielen Fällen sehr schnell das Vertrauen der Opfer zu gewinnen. So belegen die Zahlen, dass insbesondere Facebook eine Spielwiese ist auf der Social Engineering ohne weiteres funktioniert. 

Dabei werden Männer und Frauen von zunächst wildfremden Personen mittels Freundschaftsanfragen kontaktiert. Hieraus entsteht sehr schnell ein intensiver Chat, welcher ein Vertrauensverhältnis aufbaut. Im Zuge dieser „Freundschaft“ erzählt das Opfer dem Betrüger

  • Passwörter und Zugangsdaten
  • sonstige Geheimnisse
  • private Dinge

Das Verrückte dabei: die Freundschaft besteht nur in der virtuellen Welt, ohne dass jemals ein Kontakt im „echten Leben“ stattgefunden hat.

Leider führt dieses Vertrauensverhältnis nicht selten zur Bezahlung von Geldbeträgen. Beginnend mit einem kleinen Gefallen im Wert von wenigen Euros steigert sich der Gefallen bis hin zu mehreren tausend Euro, welche geliehen werden sollen.

Nicht selten wird das Opfer auch aufgeforderte Dienste auszuführen. Die Entgegennahme und das Weiterversenden von Paketen steht hier ganz oben im Ranking der Täter. 

Wie kann man Social Engineering bekämpfen?

Eigentlich nur durch Prävention. Social Engineering ist nicht mehr wegzudenken und findet in vielen Bereich statt. Nur wer weiß, wo die Gefahren liegen, kann sich sinnvoll und effektiv gegen Social Engineering schützen.

Haben Sie noch Fragen zum Thema Social Engineering? Oder wurden Sie schon Opfer beispielsweise durch Facebook Freundschaftsanfragen unbekannter Personen? Ich helfe Ihnen gerne kostenlos, unkompliziert und natürlich unverbindlich weiter.

Schicken Sie mir einfach eine eMail an die Adresse info@internetgefahren.net.

 

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Und schon wieder: gefaktes Saturn Gewinnspiel

Gewinnspiel Handy

Wieder einmal hat es Saturn erwischt und wieder einmal versuchen Betrüger und Abzocker unter Missbrauch bekannter Marken mit einem Gewinnspiel ahnungslose Facebook Nutzer in die Falle zu locken.

Was ist genau passiert?

Irgendwelche Schlaumeier erstellen regelmäßig bei Facebook gefälschte Fan-Seiten bestimmter Marken. In diesem Fall wurde eine Facebook (Fan)Seite mit dem Namen „Saturn Deutschland Gewinnspiele“ erstellt.

Saturn Deutschland GewinnspieleSo sieht die Seite aus und auf den ersten Blick fällt bereits auf, dass kein wirkliches Impressum angegeben ist. Ein offensichtlicher Fake.

In einem zweiten Schritt wurden von den Abzockern ein Gewinnspiel für diese Seite aufgezogen.

Facebook Saturn Gewinnspiel

Angeblich gibt es 200 iPhone 7 zu gewinnen, weil diese nicht verkauft werden können… Wer´s glaubt wird seelig.

Natürlich handelt es sich hierbei um eine Fälschung, um eine Abzocke und sicher um kein offizielles Saturn Gewinnspiel. Dies wird auch von Saturn Deutschland so bestätigt.

Dabei betrifft es nicht nur Saturn. Auch andere bekannte Marken sind ständig betroffen und deren Logos und Markennamen werden für dubiose Gewinnspiele bzw. Gewinnversprechen missbraucht.

So gab es in der Vergangenheit bereits gefakte Gewinnspiele, die angeblich von Media Markt, REWE oder auch H&M veranstaltet wurden. Auch in diesen Fällen hatten die Gewinnspiele nichts mit dem offiziellem Händler zu tun.

Was steckt hinter diesen angeblichen Gewinnspielen?

Leider gibt es auf diese Frage keine immer zutreffende Antwort. In diesem Fall geht von dem Gewinnspiel zunächst keine grosse Gefahr aus, da man den Betrag nur teilen, liken, seine Wunschfarbe in die Kommentare schreiben und anschließend eine Nachricht schicken soll.

In anderen Fällen wird man beim Klick auf die Anzeige auf eine Webseite geleitet, auf der man Fragen beantworten bzw. seine persönlichen Daten eintragen soll.

Dazu gibt es Gewinnspiele, bei welchem man Gefahr läuft in eine Abofalle zu tappen.

Ganz egal, was das gefakte Saturn Gewinnspiel auch von dir will, in jedem Fall rate ich dir von einer Teilnahme ab. Nicht zuletzt auch deswegen, weil ich persönlich wenig Seriösität sehe, wenn das Markenzeichen und der Markenname von bekannten Unternehmen für eigene Gewinnspiele missbraucht wird.

Hast du noch Fragen zu Facebook Gewinnspielen? Oder sonst Fragen zum Thema Internetgefahren oder die Vermeidung von Betrug und Abzocke im Internet? Schicke mir einfach eine Nachricht an die eMail-Adresse: info@internetgefahren.net und ich helfe dir schnell und natürlich kostenlos weiter.

 

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Abzocke mit Routenplanern aus dem Internet

Abzocke bei Routenplaner

Man kann es kaum glauben. Eine alte Masche ist wieder zu neuem Leben erwacht. Abzocke mittels Routenplaner ist scheinbar wieder modern. Oder es gibt einfach noch zu viele Menschen, die auf den Trick hereinfallen. Ich habe mich deswegen diesem Phänomen angenommen und zeige Ihnen, wie die Betreiber dieser Seiten vorgehen und wie Sie nicht in die Abofalle tappen. 

Wie gehen die Betreiber der kostenpflichtigen Routenplaner aus dem Internet vor?

Über Werbeanzeigen bei der Suchmaschine Bing finden User, welche eigentlich auf der Suche nach Google Maps sind, den zum Beispiel den Routenplaner routenplaner-maps.com.

Wer hier nach der Strecke von A nach B sucht und dann auch noch dem Gewinnspiel, welches groß und breit auf der Startseite angeboten wird, nicht widerstehen kann, der hat auch im Handumdrehen ein richtig teures Abo abgeschlossen. 500 Euro will man nämlich für eine 24-monatige Mitgliedschaft von seinen Unsern haben.

Scheinbar sind sich die Seitenbetreiber ziemlich sicher, dass arglose User in die Falle tappen, denn rechts auf der Startseite ist in roter Schrift der Hinweis zu sehen, dass eine 24-monatige Mitgliedschaft bereits bei Anmeldung 500 Euro kostet.

 

Wie sieht es rechtlich aus? Muss man zahlen, wenn man in die Falle getappt ist?

Etliche Anwälte, welche sich bereits zum Thema Abzocke bei Routenplanern geäußert haben, gehen davon aus, dass die Seite nicht den gesetzlichen Anforderungen genügt und somit keine Zahlungspflicht nach sich zieht.

Dies schließt sich aus der Tatsache, dass gesetzliche Vorgaben bei der sog. „Button-Lösung“ nicht eingehalten wurden.

Allerdings ist aus meiner Sicht Vorsicht geboten. Wer rechtzeitig erkennt, dass er einen viel zu teuren Routenplaner eingekauft hat (Routenplaner gibt es über Google Maps tatsächlich kostenlos), der besitzt ein Widerrufsrecht.

Wenn dieses allerdings verstrichen ist, könnte es eng werden. Vor allen Dingen auch deshalb, weil die Abzocker nicht schlafen und ihr Angebot ständig nachbessern. Sicherlich sind auch die Betreiber derartiger Internetseiten rechtlich bestens beraten.

Sind Sie sich nicht sicher, ob das von Ihnen entdeckte Angebot auch seriös und sicher ist? Oder haben Sie allgemein eine Frage zum Thema Internetgefahren und was man dagegen machen kann? Gerne helfe ich Ihnen kostenlos und unverbindlich weiter. Einfach eine Mail an info@internetgefahren.net schicken.

 

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