CEO Fraud

CEO Fraud und Chef Betrug

Der CEO Fraud oder „Chef Betrug“ geistert seit einiger Zeit durch das Internet aber vor allen Dingen durch die Postfächer von überweisungsberechtigten Mitarbeitern von Unternehmen und zählt aktuell zu den größten Internetgefahren.

Diese werden nämlich mit einer eMail konfrontiert, die augenscheinlich vom Chef oder Geschäftsführer des Unternehmens stammt. Mit dieser eMail wird eine Überweisung (oftmals im hohen fünf- oder sechsstelligem Bereich) angefragt.

Damit die Täter mit dem CEO Fraud oder Chef Betrug auch Erfolg haben können, holen sie zunächst Informationen ein. Wer ist Geschäftsführer, wer sitzt in der Buchhaltung und welche eMail-Adressen haben diese Personen? Informationen, welche oftmals über die Firmenhomepage oder auch in anderen Verzeichnissen wie beispielsweise XING oder Facebook offen dargelegt werden. 

Das ist der Ablauf beim CEO Fraud oder Chef Betrug

Der Ablauf der Betrugshandlung beim CEO Fraud ist schnell erklärt. Zunächst wird eine Person der Buchhaltung mit einer eMail konfrontiert, die oftmals nur ganz kurz gehalten ist.

„Wie schnell können wir 64.800 Euro auf ein Konto in Polen überweisen?“

Da als Absender der jeweilige Geschäftsführer angezeigt wird, erkennt der Empfänger den Betrug in vielen Fällen nicht sofort. 

Zudem ist die Überweisung eines hohen fünfstelligen Betrages in unzähligen Unternehmen eine Standardtätigkeit, welche täglich mehrfach vorkommt und die eMail-Empfänger werden unter Druck gesetzt und darauf hingewiesen, dass es eine sehr wichtige Überweisung sei, die sofort auszuführen ist.

Wenn das Opfer erst getäuscht ist, dann ist es auch schon geschehen. Die Überweisung wird durchgeführt und das Geld fließt auf ein Konto im europäischen Ausland. Meist auch auf ein Konto eines unwissenden Geldwäschers, der sein Konto lediglich zur Verfügung gestellt hat, ohne zu wissen, auf was er sich da einlässt. 

Ermittlungen im Zusammenhang mit CEO Fraud laufen oftmals ins Leere und deutsche Ermittlungsbehörden haben ohnehin keine Chance im Ausland zu ermitteln. Da das Geld schnell auf andere Konten oder mittels Bezahldienst Western Union weiterüberwiesen wird, ist es nicht selten endgültig verloren.

Aufgrund der rasend schnellen Ausbreitung des CEO Fraud ist mittlerweile ein Schaden in zweistelliger Millionenhöhe entstanden. 

Das sollten Unternehmen beim CEO Fraud beachten:

  • Vorsicht im Umgang mit der Veröffentlichung mit Kontaktdaten
  • Information der Mitarbeiter mit Überweisungsbefugnis

Das sollten Mitarbeiter mit Überweisungsbefugnis wissen:

  • Überprüfung jeder Mail auf Auffälligkeiten (Schreibweise, Schreibstil)
  • Rückfrage beim Geschäftsführer sofern möglich
  • Keine Angaben hinsichtlich des Aufgabenbereich in sozialen Netzen
  • Nachfrage ggf. auch bei einer Polizeidienststelle
  • Recherche im Internet

 

Haben Sie noch Fragen im Zusammenhang mit CEO Fraud? Oder sind Ihnen andere Dinge im Internet aufgefallen, wo Sie Betrug und Abzocke vermuten? Gerne beantworte ich Ihre Fragen rund um das Thema Onlinebetrug. 

Schicken Sie mir einfach eine eMail an die Adresse info@internetgefahren.net und ich antworte Ihnen innerhalb weniger Stunden.

 

 

 

 

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Mahnung vom Rechtsanwalt ist ein Virus

Mahnung ist ein Virus

Seit Mai landeten bei zigtausenden von Internetnutzern Rechnungen und Mahnungen im eMail-Postfach. Absender ist angeblich ein Anwalt, welcher eBay, PayPal, Amazon oder die Pay Online24 GmbH vertritt. Die Mail ist optisch und auch inhaltlich keinesfalls schlecht gemacht und wird aus diesem Grund oftmals nicht oder nicht schnell als gefährlich und gefälscht erkannt. 

Allerdings ist es dann doch wieder vergleichsweise einfach die Mail mit dem virenverseuchten Anahng zu erkennen. Wenn sie nichts bestellt haben, dann müssen sie sich auch keine Gedanken machen und können die Mail bedenkenlos wegwerfen bzw. in den virtuellen Papierkorb ihres Mailprogramms verschieben. 

Wie die Betrüger an ihre Daten kommen ist nicht bekannt, jedenfalls befanden sich in der Vergangenheit tatsächlich zutreffende persönliche Daten des Empfängers (bis hin zur Telefonnummer) in der Nachricht. 

Wie bei allen anderen schädlichen Mails auch, werden die Firmennamen bekannter Online Shops wie Amazon oder eBay verwendet, um die Nachricht noch echter aussehen zu lassen. 

Keinesfalls den Anhang der Nachricht öffnen oder auf einen Link in der Nachricht klicken

Die Nachricht enthält natürlich einen Anhang oder einen Link, welchen sie anklicken sollen. Beides ist eine Falle. Aus diesem Grund dürfen sie weder den Anhang (meist eine ZIP-Datei) öffnen noch einen Link innerhalb der Nachricht anklicken, denn dann beginnt der Computer sofort damit sich einen Virus aus dem Internet herunterzuladen. 

So oder so ähnlich lautet der Text der eMail:

Sehr geehrte/r (hier steht ihr Name),

leider haben wir festgestellt, dass unsere Erinnerung-Nr. 584752 bislang ohne Reaktion Ihrerseits geblieben ist. Heute gewähren wir Ihnen nun letztmalig die Möglichkeit, den nicht gedeckten Betrag der Firma Amazon GmbH zu begleichen.

Aufgrund des Zahlungsverzug sind Sie gezwungen zusätzlich, die durch unsere Inanspruchnahme entstandene Kosten von 178,58 Euro zu bezahlen. Bei Fragen oder Reklamationen erwarten wir eine Kontaktaufnahme innerhalb von 48 Stunden. Um zusätzliche Kosten zu vermeiden, bitten wir Sie den fälligen Betrag auf unser Konto zu überweisen. Berücksichtigt wurden alle Zahlungseingänge bis zum 13.07.2017.

Eine vollständige Kostenaufstellung aus der Sie alle Einzelpositionen entnehmen können, ist beigefügt.

(Hier wird der gefährliche Link angezeigt) Rechnung ansehen

Überweisen Sie den fälligen Betrag unter Angaben der Artikelnummer so rechtzeitig, dass dieser spätestens zum 20.07.2017 auf unserem Bankkonto verbucht wird. Können wird bis zum genannten Termin keine Zahlung bestätigen, sind wir gezwungen Ihre Forderung an ein Inkassounternehmen zu übergeben. Alle damit verbundenen zusätzliche Kosten gehen zu Ihrer Last.

Mit besten Grüßen

Rechtsanwalt

Tipps vom Experten zum Thema PhishingSo vermeiden Sie Abzocke und Betrug durch Phishing-Mails:

1. Achten Sie auf die Rechtschreibung
Leider ist die Rechtschreibung zwar kein wirklich eindeutiges Zeichen mehr, dass es sich um eine Phishing Mail handeln könnte. Die Betrüger werden immer raffinierter und machen oftmals keine Fehler mehr. Allerdings sind nicht alle Abzocker gleich gut, was Rechtschreibung und Grammatik betrifft. Aus diesem Grund sollten Sie grundsätzlich auch prüfen, ob sich Fehler in der Mail befinden.

2. Anrede
Bei Phishing-Mails ist oft die Anrede nicht richtig. So kommt es häufig vor, dass sie zunächst mit ihrem Namen und dann erst mit dem Vornamen angepsprochen werden („Lieber Huber Wilhelm„) oder die Anrede eine Kopie ihrer eMail-Adresse ist („Hallo mark.halter„). Manchmal fehlt die Anrede oder sie ist schlichtweg falsch. 

3. Androhung einer Sperre / Deaktivierung
Die Betrüger wollen Druck aufbauen, um Sie auf eine gefälschte Webseite zu verleiten. Das geht am einfachsten, wenn eine Sperre oder eine Deaktivierung angekündigt wird, ein Hinweis auf verdächtige Vorgänge erfolgt oder ungewöhnliche Kontobewegungen mitgeteilt werden. In solchen Fällen würde sich Ihre Bank telefonisch an Sie wenden. Nie werden diese Sachen per eMail mitgeteilt.

4. Eingabe persönlicher Daten
Sie werden zur Eingaben persönlicher Daten wie Namen und Anschrift aber auch Kontonummer, PIN oder Kreditkartendaten aufgefordert. Dies würde kein Unternehmen jemals machen. 

5. Anhänge öffnen
Wenn Sie nicht auf eine gefälschte Webseite weitergeleitet werden, dann hängt an Ihrer Mail meistens ein Anhang. Oftmals eine ZIP-Datei, ein Word-oder auch ein PDF-Dokument. Alarmstufe Rot: in diesen Anhängen können sich gefährliche Computerviren, Trojaner oder andere Schadsoftware verstecken. Öffnen Sie keinesfalls diese Anhänge, auch dann nicht, wenn Sie neugierig sind.

6. Links innerhalb der eMail
Klicken Sie nie auf Links innerhalb einer eMail. Wenn Sie beispielsweise eine eMail erhalten, welche bei Ihnen den Eindruck erweckt, als wäre Sie von Paypal, dann können Sie sich auch direkt bei Paypal einloggen und nachsehen, ob es tatsächlich ein Problem mit Ihrem Konto gibt.

 

 

 

 

 

 

 

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500 Millionen Zugangsdaten im Darknet

Ermittler des Bundeskriminalamts (BKA) haben im Darknet etwa 500 Millionen Zugangsdaten gefunden, welche zuvor von Internetkriminellen ausgespäht wurden.

Im Darknet werden neben Drogen, Waffen und Schadesoftware auch Informationen wie Kreditkartendaten, Kontoverbindungen und eben Zugangsdaten für verschiedene Accounts gehandelt.

Besonders erschreckend: die Datensätze bestehen aus Zugangsdaten samt den dazu gehörigen Passwörtern. Wie die Login-Daten der Opfer in die Hände der Hacker gekommen sind, konnte das BKA nicht sagen. Es wird jedoch vermutet, dass diese aus verschiedenen Hacking Angriffen stammen und über einen längeren Zeitraum gesammelt wurden.

Prüfe deine eMail-Adresse

Mittels Identity Leak Checker des Hasso-Plattner-Instituts der Universität Potsdam ist es vergleichsweise einfach deine eMail-Adresse zu prüfen und festzustellen, ob diese auch unter den ausgespähten Zugangsdaten ist.

Über diesen Link ( https://sec.hpi.de/leak-checker/search ) kommst du direkt zur Suche. Das Ergebnis wird nach rund 10 Minuten an deine eMail-Adresse geschickt.

Wenn deine eMail-Adresse betroffen ist, solltest du unverzüglich deine Passwörter ändern. Grundsätzlich empfiehlt es sich generell Passwörter spätestens alle 6 Monate zu wechseln und niemals die gleichen Passwörter bei verschiedenen Accounts zu verwenden.

 

 

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Betrug bei der Ferienhausmiete

Sommerzeit ist Reisezeit. Leider aber auch die Zeit in der Ferienhausbetrüger Hochkonjunktur haben und mittels betrügerischen Angeboten den Opfern das Geld aus der Tasche ziehen und somit die Vorfreude auf den Urlaub ganz gewaltig trüben.

In den letzten Wochen haben sich unter anderem zwei Webseiten zigfach den Unmut der Betroffenen zugezogen.

www.villalux-ug.de oder auch

www.marquard-ferien.de

haben schöne Ferienhäuser und Wohnungen versprochen, die es so oftmals gar nicht zu mieten gab oder bereits vermietet waren.

Wie funktioniert der Betrug bei der Ferienhausmiete?

Ganz einfach. In vielen Fällen erstellen die Betrüger eigene Ferienhausportale, welche seriösen Portalen entweder täuschend ähnlich sehen oder aufgrund der Aufmachung und Darstellung einen seriösen Eindruck machen. Ähnlich wie wir das bereits aus dem Bereich Fake-Shops kennen, deutet im ersten Moment nichts darauf hin, dass es sich bei der Webseite um eine Luftnummer handelt.

Der Rest der Abzocke ist schnell erklärt. Da die Betrüger wissen, wie man günstige Angebote gut in Internet Suchmaschinen wie Google oder Bing platziert, finden Menschen auf der Suche nach einem schönen Ferienhaus die betrügerisch erstellten Angebote und klicken darauf.

Sobald das Opfer hier bucht, schnappt die Falle auch schon zu. Es wird der fällige Mietpreis (entweder im vollen Umfang oder ein Großteil davon) im Voraus auf das Konto der Abzocker überwiesen. Damit endet auch schon der Kontakt. Reiseunterlagen wie Anfahrtspläne oder Kontaktdaten des Vermieters werden nicht geschickt.

Dabei haben die Opfer noch Glück, welche den Betrug rechtzeitig merken und sich nicht auf die Reise machen und letztendlich vor verschlossenen Türen stehen.

Nicht selten fliegt der Schwindel erst am Urlaubsort auf, was nicht nur zur Enttäuschung, sondern auch zu massiven Problemen führt.

Auch seriöse Urlaubsportale sind leider betroffen. Die Betrüger melden sich dort an und geben sich als seriöser Vermieter aus. So schaffen es die Kriminellen attraktive Angebote bei diesen Portalen einzustellen. Sobald sich ein Interessent gefunden hat, wird die Kommunikation über eine externe Mailadresse geführt und die Bezahlung des Mietpreises auf ein Privatkonto gefordert.

Natürlich bricht auch hier der Kontakt zum vermeintlichen Mieter ab, sobald der Betrag überwiesen wurde.

Wie kann man sich vor Betrug bei der Ferienhausmiete schützen?

  • Nehmen Sie in jedem Fall vor der Buchung telefonischen Kontakt zum Vermieter auf 
  • Bestehen Sie zudem auf die Übersendung eines Mietvertrages
  • Prüfen Sie auch die Adresse über einen Online Kartendienst wie Google Maps
  • Bezahlen Sie keinesfalls den vollen Mietpreis als Vorauszahlung (20 %sind üblich)
  • Suchen Sie im Internet nach Bewertungen anderer Urlauber
  • Keine Bezahlung über Bezahldienste wie Western Union oder Moneygram
  • Werden Sie skeptisch, wenn eine Überweisung in ein anderes Land, wie das gewählte Urlaubsland gefordert wird.
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erneut Amazon Phishing Mails im Umlauf

Das Betrüger gefälschte Mails unter dem Namen bekannter Marken wie Paypal, Ebay oder Mastercard verschicken ist hoffentlich bekannt.

Ganz aktuell nutzen die Abzocker wieder einmal den Onlineversandhändler Amazon um an die Nutzer- und Zugangsdaten der Kunden von Amazon zu kommen.

Wie sieht die Phishing-Mail von Amazon aus?

Das ist der Text der Nachricht:

Sehr geehrter Amazon-Kunde,

ab dem 1 Juli. 2017 wurde die PSD  Zahlungsdienstrichtlinie  der EU in Kraft gesetzt.
Dies als rechtsbildende Grundlage zur Schöpfung eines Europaweiten Binnen-Markts für Zahlungsdienstleistung und Zahlungen im Privaten sowie Geschäftsraum,
soll somit vereinfacht und dadurch modernisiert werden.
Diese Modernisierung umfasst alle aktuellen Vorschriften und gilt für alle Zahlungs-dienstleistungen in der gesammten EU.

Für Sie als Kunde bedeutet das vorallem mehr Sicherheit,
da von nun an jeder Kunde gesetzlich dazu verpflichtet ist ein komplett Sicheres Authentifizierungsverfahren zu verwenden.
Dieses muss rechtsverbindlich festgelegt werden.

Bitte klicken Sie den folgenden Button um zur Sicherheitsüberprüfung zu gelangen

Sollten Sie dieser Aufforderung nicht nachkommen, sind Schäden über Ihr Amazon Kundenkonto durch Amazon nicht abgedeckt. Desweiteren werden wir nach Ablauf einer Frist von 7 Tagen vorsorglich Ihren Zugang sperren. Wir bedanken uns bei Ihnen für ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen

Das hat es mit der Mail auf sich:

Die Mail will auf die PSD Zahlungsdienstrichtline hinweisen. Diese gibt es in der Tat, hat aber mit dieser neuen Amazon Phishing Mail nichts zu tun.

Mit der Nachricht wollen die Betrüger den Leser nur in die Falle und auf eine gefälschte Amazon Webseite lenken.

Auf dieser gefälschten Amazon Seite, die wie immer bei Phishing Mails der echten Amazon Webseite täuschend ähnlich sieht, soll der Mailempfänger seine persönlichen Daten und natürlich auch den Amazon Login samt Passwort eingeben.

Zudem werden auch gleich sensible Daten wie Bank- und Kreditkartendaten abgefragt.

 

Tipps vom Experten zum Thema Phishing

So vermeiden Sie Abzocke und Betrug durch Phishing-Mails:

1. Achten Sie auf die Rechtschreibung
Mittlerweile ist die Rechtschreibung zwar kein wirklich eindeutiges Indiz mehr, dass es sich um eine Phishing Mail handeln könnte, da die Betrüger oftmals keine Fehler mehr machen. Allerdings sind nicht alle Abzocker gleich gut. Aus diesem Grund sollten Sie immer auch die Rechtschreibung der Mail prüfen.

2. Anrede
Weder MasterCard noch Visa Card wenden sich mit einer eMail an Sie. Ich habe noch nie eine echte Mail von diesen Kreditkarteninstituten erhalten. Wenn Sie eine Mail schreiben würden, dann wäre aber sicherlich die Anrede korrekt. Bei Phishing-Mails ist diese oft nicht der Fall. Es fehlt die Anrede, Sie werden mit Ihrem Vornamen oder der eMail-Adresse angesprochen oder der Familienname kommt vor dem Vornamen.

3. Androhung einer Sperre / Deaktivierung
Die Betrüger wollen Druck aufbauen, um Sie auf eine gefälschte Webseite zu verleiten. Das geht am einfachsten, wenn eine Sperre oder eine Deaktivierung angekündigt wird, ein Hinweis auf verdächtige Vorgänge erfolgt oder ungewöhnliche Kontobewegungen mitgeteilt werden. In solchen Fällen würde sich Ihre Bank telefonisch an Sie wenden. Nie werden diese Sachen per eMail mitgeteilt.

4. Eingabe persönlicher Daten
Sie werden zur Eingaben persönlicher Daten wie Namen und Anschrift aber auch Kontonummer, PIN oder Kreditkartendaten aufgefordert. Dies würde Ihre Bank aber auch das Kreditkarteninstitut niemals machen.

5. Anhänge öffnen
Wenn Sie nicht auf eine gefälschte Webseite weitergeleitet werden, dann hängt an Ihrer Mail meistens ein Anhang. Oftmals eine ZIP-Datei, ein Word-oder auch ein PDF-Dokument. Alarmstufe Rot: in diesen Anhängen können sich gefährliche Computerviren, Trojaner oder andere Schadsoftware verstecken. Öffnen Sie keinesfalls diese Anhänge, auch dann nicht, wenn Sie neugierig sind.

6. Links innerhalb der eMail
Klicken Sie nie auf Links innerhalb einer eMail. Wenn Sie beispielsweise eine eMail erhalten, welche bei Ihnen den Eindruck erweckt, als wäre Sie von Paypal, dann können Sie sich auch direkt bei Paypal einloggen und nachsehen, ob es tatsächlich ein Problem mit Ihrem Konto gibt.

 

 

 

 

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falsches Ikea Gewinnspiel

Der Name Ikea wird regelmäßig missbraucht, um gefälschte Mail augenscheinlich im Namen des Möbelgiganten zu versenden. Dabei geht es in den allermeisten Fällen darum, dass es angeblich ein Gutschein des schwedischen Möbelherstellers (zu gewinnen) gibt. Aktuell befindet sich eine Mail im Umlauf, welche den Gewinn einer Möbel-Geschenkkarte im Wert von 300 Euro verspricht.

„Gewinnen Sie eine Möbel-Geschenkkarte im Wert von 300 Euro“
Das hört sich auf den ersten Blick verlockend an, ist es aber bei genauerer Betrachtung nicht. Schon nach kurzer Zeit findet man etliche Rechtschreibfehler, was die Spam Mail schnell entlarvt.

Das wollen die eMail-Versender:

Wer sich das Kleingedruckte der Mail ansieht, der erfährt, dass der Anbieter des Gewinnspiels die Interact2Media ist. Wer gewinnen will, muss am Telefon Fragen beantworten und dadurch Punkte sammeln. Natürlich gewinnt der Anrufer mit den meisten Punkten. Allerdings verliert der Anrufer auch 1,99 Euro pro Minute. Die fallen nämlich als Gebühren an.

Fazit:
Es gibt auch andere Gewinnspiele, bei welchen Sie nicht 1,99 Euro pro Minute aufwenden müssen….

Bitte beachten Sie, dass es auch andere Versionen gibt, welche deutlich gefährlicher sind. Sollten Sie im Anhang einer eMail, welche so aussieht, als sei sie von Ikea einen Datei haben, dann dürfen Sie diese keinesfalls öffnen. Hier droht die Gefahr, dass Ihr Computer durch einen Virus verseucht wird.

 

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gefährlicher Whats App Kettenbrief

Der Whats App ist schon wieder Ziel von Betrüger geworden, die mit einer App, welche angeblich herausfinden kann, mit wem die Freunde chatten, abzocken wollen.

WhatsApp Nutzer trifft es hart in letzter Zeit. Zuerst der Betrugsversuch mit dem WhatsApp Videocall und jetzt auch noch die App „Finde heraus, mit wem deine Freunde chatten“. Ich habe mir den Kettenbrief (was anderes ist es nicht) näher angesehen und zeige Ihnen, was es mit der Nachricht oder Meldung auf sich hat. Dabei hört sich die App zunächst vielversprechend an.

„Finde heraus, mit wem deine Freunde chatten“. Wer will das nicht. Aber wer nach der ersten Euphorie etwas nachdenkt, der wird sehr schnell zu dem Entschluss kommen, dass dies sicher nicht geht. Wenn sich etwas aber besonders spektakulär anhört, dann verbreitet sich die Nachricht besonders schnell – und genau das will dieser WhatsApp Kettenbrief.

Wie ist der Kettenbrief zu erkennen?

Wie im „echten Leben“ erhalten Sie auch diesen WhatsApp Kettenbrief von einem Ihrer Kontakte, da auch dieser den falschen Anweisungen gefolgt ist und den Kettenbrief weiterverschickt hat.

 

 

 

 

 

 

Wie Sie in dem Bild sehen, zeigt die Nachricht das WhatsApp Symbol und eine Internetadresse. Zudem den Text: „Na endlich! Ab jetzt sieht man, mit wem die kontakteauf whatsapp chatten“

Was will die Nachricht?

Das liegt auf der Hand. Sie sollen auf den Link klicken. Das sollten Sie jedoch auf keinen Fall machen, denn der Link führt nicht zu WhatsApp, sondern auf eine keinesfalls seriöse Webseite. Hier wird eine Software installiert, die nichts Gutes im Sinn hat. Das Handy wird verseucht und funktioniert nicht mehr einwandfrei.

 

 

 

 

Was muss man noch machen?

Um die Funtkione zu aktivieren musst Du 10 Freunde oder 3 Gruppen auf WhatsApp einladen. So schreibt es die App. Logisch, denn der Müll muss sich ja verbreiten. Natürlich bringt es nichts diese Mail an Freunde oder andere Kontakte weiterzuleiten. Außer vielleicht Ärger mit Ihren Kontakten….

Meine Empfehlung:

Es gibt eine Vielzahl solcher Mails und Kettenbriefe, welche sich über WhatsApp verbreiten. Leiten Sie derartige Nachrichten nicht weiter und klicken Sie nie auf Links, welche mit solchen Nachrichten angezeigt werden.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob eine erhaltene Nachricht gefährlich ist, dann schicken Sie mir doch einfach eine Nachricht. Ich kann Ihnen sehr schnell sagen, ob es sich um eine Fakenachricht oder nicht handelt.

 

 

 

 

 

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Whats App Videocall

Der Whats App Videocall ist erst seit wenigen Tagen auf dem Markt und schon wollen Betrüger abzocken.

Die Masche der Betrüger ist dabei ganz simpel. Sie nutzen die Unerfahrenheit der Whats App Nutzer in Bezug auf den Video Call aus. Mit einer Nachricht erhält man nämlich einen LInk, welchen man angeblich anklicken muss, um die neue Funktion des Video Calls zu aktiviveren.
Besonders gemein: Die Nachricht fordert jeden Empfänger auf, dass er die Meldung an 5 andere Empfänger weiterleitet.So verbreitet sich die gefährliche Nachricht in Windeseile.

Tatsächlich funktioniert die neuen Whats App Funktion Video Call ganz ohne Aktivierung. Ähnlich wie das iPhone Nutzer bereits von Facetime gewohnt sind, kann man ohne jeden Aufwand Videotelefonate führen.Eine Aktivierung ist nicht notwendig, denn die neue Funktion wird automatisch mit dem aktuellen Whats App Udate auf das Handy geladen.

Die “Virus Nachricht” will aber, dass ein Link angeklickt wird. Sobald dieser Klick erfolgt ist, fängt das Handy an zu vibrieren und einen Warnung, die vorgeblich von Google stammt, taucht auf. Hierbei kann man noch erfahren, dass der Akku zu einem großen Teil beschädigt wäte, was widerrum Viren verursacht hätten.

Um das Problem abzustellen, wird empfohlen eine Software zu installieren, damit die gefährlichen Viren beseitigt werden können. Wer die Software lädt, holt sich den Virus direkt auf das Smartphone.

 

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Mit eigenen Nacktbildern erpresst

Der Versand von erotischen Texten, Bildern und Videos über Multimedia Messaging System wie Whats App oder dem Facebook Messanger ist nicht neu. Auch nicht die Tatsache, dass man(n) sich ganz leicht erpressbar macht, wenn Nacktfotos oder Videos an eigentlich völlig unbekannte Personen verschickt werden.

Wolfgang T. ist ein verheirateter Familienvater. Leider hat er eine Freundschaftsanfrage einer augenscheinlich jungen und attraktiven Dame über Facebook angenommen, obwohl der die Frau nicht kannte. Bereits nach kurzer Zeit entstand zwischen ihm und “Jenny” ein heißer Chat. “Jenny” schrieb, dass sie auch verheiratet, aber in ihrer Beziehung gelangweilt sei. Es knistert nicht mehr besonders zwischen ihr und ihrem Ehemann. Nachdem auch die Chatverläufe immer intimer wurden, schickte Jenny ein Foto. Das Bild zeigte eine unbekleidete Dame, die sich am Bett räkelte.

Wolfgang T. war mehr als nur angetan. Als “Jenny” schrieb, dass sie unbedingt ein Video von dem Mann sehen möchte, wie er sich selbst befriedigt, zögerte der 42-jährige Techniker nicht lange, nahm das geforderte Video auf und schickte es an “Jenny”. Leider antwortete die Dame nicht mit dem versprochenen Video, sondern vielmehr mit der Aussage, dass Wolfgang T. 500 Euro via Western Union überweisen soll, da sonst das Video an seine Freunde und auch seine Familie geschickt wird.

Zu allem Überfluss hatte der Mann seine Facebook Freundesliste öffentlich einsehbar gemacht und die Täter im Hintergrund haben vorher sämtliche Facebook-Freunde und auch Familienmitglieder des Opfers gespeichert.

Der Techniker ließ sich jedoch nicht erpressen und wandte sich an die Polizei. Glück im Unglück: die Täter haben Ihre Drohung nicht wahrgemacht und das Video nicht unter den Facebook Freunden des Technikers verschickt.

 

Tipps im Zusammenhang mit Sexting

•nehmen Sie keine Freundschaftsanfragen von unbekannten Personen an
•halten Sie Ihre Facebook Freundesliste immer privat
•fordern Sie immer mehr Infos wie Telefonnummer, Wohnort, weitere Fotos
•überprüfen Sie die Angaben mittels Google Recherche oder der Google Bildersuche
•schicken Sie keine Fotos und Videos, welche Sie in peinlichen oder privaten Situationen zeigen an unbekannte Personen

 

 

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Abzocke durch betrügerische Packstation Accounts

Kennen Sie die Packstation von der DHL? Nein? Sollten Sie aber. Denn auch wenn Sie die Station zur Abholung von Paketen nicht benötigen, dann könnten Betrüger auf Ihren Namen einen Packstations-Account anlegen. Genau das ist jetzt einem Renter aus der Nähe von München passiert.

Eberhard P. ist 76 Jahre alt und für sein Alter erstaunlich fit. Vor wenigen Tage klingelte der Postbote an seiner Haustür und übergab dem Senioren das Starterpaket für die Packstation. Eberhard P. hatte das Paket zwar nicht bestellt, nahm es aber an, da ihn der Postbote auch nicht weiter darüber aufklärte, um was es sich beim Starterset der Packstation handelt. Herr P. zeigte dem Postboten noch seinen Personalausweis, so dass dieser wußte, dass er das Set auch an die richtige Person ausgehjändigt hatte.

Für Eberhard P. war die Sache erledigt. Einige Wochen später erhielt er jedoch eine Mahnung, da eine Rechnung von Zalando nicht bezahlt wurde. Der Münchner hatte allerdings noch nie etwas bei Zalando bestellt und überhaupt nutzte er das Internet nicht für Bestellungen in Online-Shops.

Aus diesem Grund wandte sich der 76-jährige Mann an eine Polizeidienstelle in seiner Nähe. Er hier erfuhr der Mann, was passiert ist.

So funktioniert die Packstation im Normalfall

Die Packstation ist eine seriöse und gute Erfindung bzw. Dienstleistung der Post. Sofern Sie ein Paket nicht zu Hause empfangen möchten oder können, wird dieses Paket ganz einfach an eine Packstation wie Sie es links sehen geliefert.

Sie erhalten eine Benachrichtigung per eMail und auf Ihr Handy, welche Sie darauf hinweist, dass eine neue Lieferung in der Packstation eingetroffen ist.

Mit der Benachrichtigung auf Ihr Handy können Sie zusammen mit der sog. Goldkarte (ist im Starterset enthalten und sieht aus wie eine EC-Karte) Ihr Paket oder Päckchen am Automaten der Packstation abholen.

Für Sie hat das den Vorteil, dass Sie Ihre Pakete wann und wo Sie wollen empfangen können und nicht zu Hause auf den Postboten waren müssen. Eine seriöse Sache, die sich aber auch für Betrüger eine optimale Möglichkeit ist, unerkannt Pakete zu erhalten und somit nicht über die Lieferadresse identifizierbar zu sein.

Das müssen Sie wissen / So gehen die Betrüger vor:

Um an einen “unauffälligen” Packstations Account zu kommen, durchsuchen die Betrüger das Telefonbuch. Nach dem Namen Elfriede, Helga, Xaver unsw.. Hinter diesen Vornamen werden ältere Menschen vermutet wie der Rentern in dem oben beschriebenen Beispiel.

Über die Webseite www.packstation.de beantragen dann die Betrüger ein Starter- oder Begrüßungspaket für die Packstation auf genau diesem Menschen. Das Paket wird dann auch mit der Post zugestellt und von den unwissenden Senioren angenommen. Der Betrüger kann das alles online über den jeweiligen Account nachvollziehen.

Sobald das Begrüßungsset angenommen wurde, trägt der Täter noch eine Prepaid-Telefonnummer ein, welche er natürlich selbst nutzt und muss sich eine Goldkarte drucken. Dazu benötigt er einen speziellen Drucker, den man aber ganz offiziell kaufen kann. Schon kann es losgehen.

 

Meine Tipps für Sie im Zusammenhang mit der Packstation:

•Nehmen Sie das Begrüßungsset der Packstation keinesfalls an, wenn Sie es nicht bestellt haben
•Klären Sie Ihre Eltern / Schwiegereltern über die Problematik auf
•Fragen Sie beim Postboten nach, warum Sie das Begrüßungset erhalten haben
•Melden Sie den Vorgang ggf. bei der Post / DHL

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